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Badekugeln, prickelnd, duftend und selbstgemacht.
Ok, der Sommer kommt scheinbar nicht. Deshalb habe ich euch zum Trost ein Rezept aus meinem Bastelrezeptbuch rausgesucht…
Ihr braucht dafür:
- 1 1/2 Tassen Backsoda/Natron
- 1/2 Tasse Zitronensäure
- 2 TL gutes Öl (Mandelöl oder Distelöl, aber jedes Pflanzenöl geht)
- 1/2 TL Wasser
- Wenn man will: ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe
- Ein paar Tropfen ätherisches Öl (Lavendel zur Beruhigung/Entspannung, Zitrone zum Erfrischen,…)
Zuerst alle trockenen Zutaten gut mischen, dann das Öl langsam reintröpfeln, dabei gut weiterrühren bis die Mischung feucht ist. Dann das ätherische Öl einfügen und weiterrühren, bis alles gut gemischt ist. Falls die Mischung zu sehr bröselt einfach ein bisschen mehr Öl oder Wasser dazu geben.
Jetzt kann man entweder Kugeln daraus rollen oder mit einer eingeölten Form andere Figuren probieren. Ich mag die Kugeln am liebsten, aber ich könnte mir z.b. auch vorstellen, dass Silikon-Eiswürfelformen hübsche Badesterne/herzen/wasauchimmer ergeben.
Jetzt heißt es geduldig sein, denn die fertigen Kugeln müssen mindestens eine Woche trocknen.
Straßenkreide? Die mach ich selbst.
Das Problem an den gekauften Straßenkreiden ist, dass sie einerseits fast immer in Plastik verpackt kommen (meistens auch noch in einem kleinen Plastikeimer) und andererseits nicht um die Ecke produziert werden, sondern von weit her kommen.
Straßenkreide besteht im Prinzip aus Gips und Farbe – wer also Lebensmittelfarben, 3 Esslöffel Gips, eine halbe Tasse Wasser, einen Joghurtbecher und ein bisschen Zeit hat kann sie ganz leicht selbst machen. Mit dem Vorteil zu wissen, was in der Kreide enthalten ist.
Besonders beliebt bei Kindern ist aber mein Lieblingsrezept für bunte Gehsteige:
- Speisestärke (Maisstärke)
- gleiche Menge kaltes Wasser (also für 1/2 Tasse Stärke eine halbe Tasse Wasser)
- Lebensmittelfarbe
- Pinsel und Becher
Die Stärke wird mit dem kalten Wasser verrührt, einige Tropfen Farbe kommen dazu, fertig. Damit lassen sich mit dem Pinsel wunderschöne Kunstwerke gestalten – bis zum nächsten Regen…
Wer will kann die Mischung auch in eine Sprühflasche füllen und Sandburgen damit verzieren…
Diesen Artikel habe ich als Gastautorin für Energieleben.at geschrieben. Ich wollte ihn euch natürlich auch nicht vorenthalten!
Seifenblasen!
Zuerst Frühlingsputz, jetzt Seifenblasen – das ist ja eine merkwürdige Vorbereitung auf den nächsten Podcast (erinnert ihr euch noch, ich wollte Green Tech abdecken
)
Aber was soll’s, bei dem schönen Wetter ist es einfach einladend, diese Themen zu bringen.
Meine Kinder lieben Seifenblasen. Die handelsüblichen kleinen Plastikflaschen sind aber innerhalb von wenigen Minuten leer (vor allem, wenn sie im Garten den Seifenblasen nachjagen und dabei ausschütten) und auch wenn diese Dinge nicht wirklich teuer sind – es ist unnötiger Müll und sie werden um die halbe Welt transportiert.
Grund genug, sich einen großen Kanister (ich habe einen leeren Kanister aufgehoben, der früher einmal destilliertes Wasser enthielt) und für jedes Kind eine gute Flasche Seifenblasen zu besorgen. Wieso eine gute Flasche Seifenblasen? Ganz einfach: die Dosen/Schlingen halten ewig und können mit dem Rezept jahrelang nachgefüllt werden. Die billigen fallen nach wenigen Minuten auseinander und sind dann erst wieder Müll.
Mit einem Drahtkleiderbügel kann man auch eine große Schlinge basteln und die Lösung in einem Eimer für Riesenseifenblasen verwenden (das ist eine lustige Idee für Kindergeburtstage)
Für die Seifenblasennachfüllung braucht ihr:
4 l Wasser
1 Tasse Geschirrspülmittel
3 EL Glyzerin (das gibt es in Drogeriemärkten)
Alles miteinander verrühren, fertig.
Frühlingsputz…

Ja, klar – mit einem echten Frühlingsputz bin ich im Februar zu früh dran. Aber wenn es euch so wie mir geht und ihr gleich die ersten Sonnenstrahlen zur genauen Inspektion der Wohnräume nutzt dann kommen meine alternativen Reiniger vielleicht zur rechten Zeit.
Ein Tipp gleich zu Beginn: nehmt vernünftige Tücher zum putzen. Ich habe gute Waffelbaumwolltücher, die verwende ich seit Jahren. Je besser das Tuch, desto weniger Reiniger ist nötig…
Jetzt die versprochenen “Rezepte”:
Essig – der reinigt alles, was fettig ist
Kristallsoda – für die Abwasch, Wasserhähne, den Herd und hartnäckige Flecken bei der Wäsche.
Salz – kommt auf verkrustete Pfannen und Töpfe, Wasser dazu und nach ca. 1 Stunde reinigen. Auch DER Tipp für Backrohrreinigung
2 Teile Pflanzenöl, ein Teil Zitronensaft – eine tolle Möbelpolitur!
Der Überdrüber-Allesreiniger:
4 Teelöffel Borax, 1 TL Schmierseife, 400 ml heißes Wasser zusammenmischen, in eine Sprühflasche rein, fertig. Wenn ihr es euch noch feiner machen wollt: ein paar Tropfen ätherisches Öl dazugeben.
naturklug Episode #19 – natürlicher Garten

Diesmal zum Thema „Natürlich gärtnern“
Die Links zur Episode 19:
Arche Noah (Kulturpflanzenerhalt)
Nützlingshotel, gesehen bei der umweltberatung.at
Episode 19 direkt anhören oder downloaden
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