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Ich bin eine Fremdgängerin.

Eigentlich kann man es in diesem Fall auch Fremdschreiberin oder Fremdbloggerin nennen.

Wie auch immer: ich freue mich sehr, dass ich jetzt auch für energieleben.at bloggen darf.
Das ist ein Portal zum Thema “Energiesparen” und wurde von Wien Energie initiiert. Ich freue mich über Kommentare zu meinen dort veröffentlichten Artikeln, ich poste unter “podcasterin” (was sonst…)

Und dann bin ich noch eine untreue Seele, wenn es um den naturklug-Podcast geht. Auch das wird sich wieder ändern, aber ein neuer Podcast (gemeinsam mit Robert Harm) namens Macpcnux hat mich völlig in Beschlag genommen.

In diesem neuen Podcast (der mittlerweile bei Episode 7 angelangt ist) geht es um Macs, Pcs, Linux und das Internet. Kurz zusammengefasst ist es eine rund einstündige Plauderstunde zweier Technikfreaks, die sich gegenseitig neue Themen und Fundstücke aus dem Netz erzählen. Hört doch einmal rein und sagt mir, was ihr davon haltet!

Der Nebeneffekt für die treuen Leser meines Blogs und die Abonnenten des naturklug-Podcasts: es gibt jetzt wieder öfters neue Inhalte von mir, denn wenn ich mir schon die Zeit nehme, für andere Portale Artikel zu schreiben und einen zweiten Podcast aufzunehmen dann schaffe ich das für meine eigene Seite auch! Seid also gespannt, im Mai geht es so richtig los.

Mitmachen! Earth Hour am 27.3.

Das ist eine nette Aktion des WWF: am 27.3. um 20:30 werden die Lichter abgedreht.

Näheres zur Aktion (bei der sich auch ein Solarhandy gewinnen lässt…) gibt es hier:

Die Link-Kultur lebt. Sie wohnt nur woanders.

Blogparade Linkkultur

Bitte verlinken Sie diesen Beitrag in ihrem Blog.

Wer seine Follower auf Twitter so nett darum bittet ist @Offenbacher und in dem Beitrag geht es um die Linkkultur unter Bloggern im Rahmen der Blogparade “Link-Kultur”

Die Link-Kultur nimmt also ab. Soso. Das ist mir echt neu, denn gefühlsmäßig hat die Verlinkung in letzter Zeit extrem zugenommen. Früher war ich froh, wenn hin und wieder ein Artikel von mir irgendwo aufgeschnappt wurde. Mit viel, viel Glück war hin und wieder ein größerer Blog als meiner unter den Verlinkenden.

Jetzt hat jeder Beitrag von mir einen netten Button, der zum Weiterleiten, Weiterzwitschern, Weiterverteilen einlädt. Und der wird auch genutzt. Ok, ist jetzt zwar kein Link in der Blogroll, aber Gegenfrage: who cares? Ich stehe genauso gerne als Linkempfehlung auf einer Facebookseite, da bin ich nicht wählerisch.

Ach so, der thematische Bezug, die inhaltliche Aufarbeitung fehlen. Möglicherweise, aber wenn es nötig erscheint dann wird es ohnehin noch gemacht (siehe den vorigen Beitrag über das Wlan-Gerät…) und ehrlich: bei manchen Einträgen reicht ein “hab ich gefunden, ist vielleicht für euch interessant, hier:” ohnehin.

Ich selbst behandle das pragmatisch:

  • was Stoff für einen eigenen Artikel hergibt, der sich nicht auf “hab ich gefunden” beschränkt: wird verlinkt und kommentiert und selbstverständlich getrackbackt.
  • was immer wieder Stoff für eigene Artikel und Gedanken hergibt oder sonst einfach total lässig ist: kommt in die Blogroll
  • was ich super finde, was aber in keinen meiner Blogs passt: wird kommentiert und retweetet.
  • was ich beim lesen eines meiner über 100 abonnierten Blogs mit rund 700 Artikel pro Tag finde, was aber nur einen meiner Freunde interessiert: wird per Mail als Link verschickt.

Früher konnte gezielt weiterverbreiten, wer selbst gebloggt hat. Heute reicht ein Twitter/Facebook/Google Reader Account, um voll im Weiterverbreitungsprozess integriert zu sein. Meine in Schweden lebende (Halb)Schwester teilt “geeky topics” mit mir und vielen anderen via Google Reader Share, versehen mit netten Kommentaren. Mit rund 200 Leuten bin ich auf Twitter gut vernetzt, da wird weiterempfohlen, retweetet und verlinkt was die Leitung hergibt.

Als Nicht-A-List-Bloggerin begrüße ich die Entwicklung. Möglicherweise würde ich anders denken, wenn ich zb. Techcrunch wäre. Ein A-List-Techblog, immer wieder überall zitiert, jetzt vermehrt retweetet statt kommentiert, muss doch traurig sein… Ich habe kurz auf Twitter nachgeschaut: 1.3 Mio. Follower. Ich glaube, ich würde doch nicht anders denken und auch nicht sehr traurig sein.

Ja, es wird weniger direkt in Blogs verlinkt. Nein, das ist nicht traurig. Weil: die Verlinkung verlagert sich und nimmt zu. Und auch die kleinen Blogs kommen dran, nicht nur die ohnehin vernetzten. Gut also.

Und jetzt: diesen Artikel verteilen, verlinken, kommentieren – ganz nach eurer Wahl.

Jetzt, am Tag nachdem mein Blog/Podcast nicht zum GreenTech-Produktetest zugelassen wurde, weil ich ZUWENIG Backlinks habe (Podcasthörer zählen scheinbar nicht) muss ich den Beitrag relativieren: solange nicht auch Facebook- und Twittermentions relevant für die Beurteilung eines Blogs sind ist die Verlinkung doch wichtiger als es auf den ersten Blick erscheint.

Update: hier sind die anderen Artikeln zur Linkkultur!
Hannes Offenbacher: Bitte verlinken sie diesen Beitrag in ihrem Blog
Kurt Schwab: Linkkultur
Dominik Leitner: Zeig mir deine Links, und ich sag dir…
Heinz Peter Wallner: Ist Bloggen eine Kunst? Ein Beitrag zur Linkkultur
Frank Hübner: Moderne Linkkultur
Wolfgang Tonninger: Lasst uns nicht allein!
Martin Prechelmacher: To link or not to link…
Daniel Imrich: Ein paar Gedanken zum Thema Links
Marcus Ambrosch: Qualität & Wertschätzung virtueller Wissensarbeit
Robert Lender: Blog Parade Linkkultur
Richard Haderer: Brauchst du Link?
Winfried Huber: Links, Zwo, Drei, Vier
Walter Krivanek: Link-Kultur
Anabella Lamprecht: Von einer Link Kultur zu Datawell
Andreas Lindinger: Frage zum Sonntag: Worunter leidet die Linkkultur in (grünen) Politikblogs?
Teresa Hammerl: freedom of opinion
Martin Sauer: Rettet die Trackbacks!
Ilda Osmancevic: Die Ära der Linkkulturbanausen?
Meral Akin-Hecke: Blogtail & Blogparade zur Linkkultur
Michaela Ambos: Das langsame Verschwinden der Verlinkungen
Armin Soyka: Mit 100.000 Klicks jemand werden
Stefan Mey: Where have all the Bloggers gone?
Manuel Gruber: Ey Mann, wo sind die Links?