Das ist eine nette Aktion des WWF: am 27.3. um 20:30 werden die Lichter abgedreht.
Näheres zur Aktion (bei der sich auch ein Solarhandy gewinnen lässt…) gibt es hier:
Das ist eine nette Aktion des WWF: am 27.3. um 20:30 werden die Lichter abgedreht.
Näheres zur Aktion (bei der sich auch ein Solarhandy gewinnen lässt…) gibt es hier:
Zuerst Frühlingsputz, jetzt Seifenblasen – das ist ja eine merkwürdige Vorbereitung auf den nächsten Podcast (erinnert ihr euch noch, ich wollte Green Tech abdecken
)
Aber was soll’s, bei dem schönen Wetter ist es einfach einladend, diese Themen zu bringen.
Meine Kinder lieben Seifenblasen. Die handelsüblichen kleinen Plastikflaschen sind aber innerhalb von wenigen Minuten leer (vor allem, wenn sie im Garten den Seifenblasen nachjagen und dabei ausschütten) und auch wenn diese Dinge nicht wirklich teuer sind – es ist unnötiger Müll und sie werden um die halbe Welt transportiert.
Grund genug, sich einen großen Kanister (ich habe einen leeren Kanister aufgehoben, der früher einmal destilliertes Wasser enthielt) und für jedes Kind eine gute Flasche Seifenblasen zu besorgen. Wieso eine gute Flasche Seifenblasen? Ganz einfach: die Dosen/Schlingen halten ewig und können mit dem Rezept jahrelang nachgefüllt werden. Die billigen fallen nach wenigen Minuten auseinander und sind dann erst wieder Müll.
Mit einem Drahtkleiderbügel kann man auch eine große Schlinge basteln und die Lösung in einem Eimer für Riesenseifenblasen verwenden (das ist eine lustige Idee für Kindergeburtstage)
Für die Seifenblasennachfüllung braucht ihr:
4 l Wasser
1 Tasse Geschirrspülmittel
3 EL Glyzerin (das gibt es in Drogeriemärkten)
Alles miteinander verrühren, fertig.

Ja, klar – mit einem echten Frühlingsputz bin ich im Februar zu früh dran. Aber wenn es euch so wie mir geht und ihr gleich die ersten Sonnenstrahlen zur genauen Inspektion der Wohnräume nutzt dann kommen meine alternativen Reiniger vielleicht zur rechten Zeit.
Ein Tipp gleich zu Beginn: nehmt vernünftige Tücher zum putzen. Ich habe gute Waffelbaumwolltücher, die verwende ich seit Jahren. Je besser das Tuch, desto weniger Reiniger ist nötig…
Jetzt die versprochenen “Rezepte”:
Essig – der reinigt alles, was fettig ist
Kristallsoda – für die Abwasch, Wasserhähne, den Herd und hartnäckige Flecken bei der Wäsche.
Salz – kommt auf verkrustete Pfannen und Töpfe, Wasser dazu und nach ca. 1 Stunde reinigen. Auch DER Tipp für Backrohrreinigung
2 Teile Pflanzenöl, ein Teil Zitronensaft – eine tolle Möbelpolitur!
Der Überdrüber-Allesreiniger:
4 Teelöffel Borax, 1 TL Schmierseife, 400 ml heißes Wasser zusammenmischen, in eine Sprühflasche rein, fertig. Wenn ihr es euch noch feiner machen wollt: ein paar Tropfen ätherisches Öl dazugeben.

Ich weiß ja nicht, wie ihr so fernseht. Ich kann von mir behaupten, dass ich so gut wie nicht fernsehe – zumindest nicht am Wohnzimmerfernseher. Der kommt in letzter Zeit bei uns kaum noch zum Einsatz. Wenn mich etwas interessiert (so wie zum Beispiel Nachrichtensendungen) dann sehe ich mir das fast ausschließlich am Monitor meines Macs an. Mein Mac ist quasi mein Fernsehgerät geworden. Warum ich euch das erzähle?
Ich bin über eine Presseaussendung von BenQ gestolpert. BenQ hat einen neue Serie umweltfreundlicher Monitore entwickelt, die – zumindest auf den ersten Blick – wirklich interessant aussehen. Es geht um die V-Eco-Serie, die folgende Merkmale aufweist:
Dazu kommt noch eine Verpackung aus 80% Recyclingkarton (wieso eigentlich nicht 100%?), die mit Sojatinte bedruckt wird.
Weitere Details könnt ihr hier nachlesen, der 24″er kostet rund € 220,-
Neben BenQ haben auch andere Hersteller erkannt, dass man mit umweltschonenden Produkten Punkten kann: Dell zum Beispiel hat im Vorjahr ebenfalls eine Reihe energieeffizienter Bildschirme auf den Markt gebracht, die G-Serie – auch dazu der entsprechende Link
Falls bei euch also eine Monitor-Entscheidung ansteht denkt bitte auch an die Umwelt und schaut auf den Geräteseiten für Österreich und für Deutschland nach, wer der grünste Kandidat seiner Klasse ist…
Bitte verlinken Sie diesen Beitrag in ihrem Blog.
Wer seine Follower auf Twitter so nett darum bittet ist @Offenbacher und in dem Beitrag geht es um die Linkkultur unter Bloggern im Rahmen der Blogparade “Link-Kultur”
Die Link-Kultur nimmt also ab. Soso. Das ist mir echt neu, denn gefühlsmäßig hat die Verlinkung in letzter Zeit extrem zugenommen. Früher war ich froh, wenn hin und wieder ein Artikel von mir irgendwo aufgeschnappt wurde. Mit viel, viel Glück war hin und wieder ein größerer Blog als meiner unter den Verlinkenden.
Jetzt hat jeder Beitrag von mir einen netten Button, der zum Weiterleiten, Weiterzwitschern, Weiterverteilen einlädt. Und der wird auch genutzt. Ok, ist jetzt zwar kein Link in der Blogroll, aber Gegenfrage: who cares? Ich stehe genauso gerne als Linkempfehlung auf einer Facebookseite, da bin ich nicht wählerisch.
Ach so, der thematische Bezug, die inhaltliche Aufarbeitung fehlen. Möglicherweise, aber wenn es nötig erscheint dann wird es ohnehin noch gemacht (siehe den vorigen Beitrag über das Wlan-Gerät…) und ehrlich: bei manchen Einträgen reicht ein “hab ich gefunden, ist vielleicht für euch interessant, hier:” ohnehin.
Ich selbst behandle das pragmatisch:
Früher konnte gezielt weiterverbreiten, wer selbst gebloggt hat. Heute reicht ein Twitter/Facebook/Google Reader Account, um voll im Weiterverbreitungsprozess integriert zu sein. Meine in Schweden lebende (Halb)Schwester teilt “geeky topics” mit mir und vielen anderen via Google Reader Share, versehen mit netten Kommentaren. Mit rund 200 Leuten bin ich auf Twitter gut vernetzt, da wird weiterempfohlen, retweetet und verlinkt was die Leitung hergibt.
Als Nicht-A-List-Bloggerin begrüße ich die Entwicklung. Möglicherweise würde ich anders denken, wenn ich zb. Techcrunch wäre. Ein A-List-Techblog, immer wieder überall zitiert, jetzt vermehrt retweetet statt kommentiert, muss doch traurig sein… Ich habe kurz auf Twitter nachgeschaut: 1.3 Mio. Follower. Ich glaube, ich würde doch nicht anders denken und auch nicht sehr traurig sein.
Ja, es wird weniger direkt in Blogs verlinkt. Nein, das ist nicht traurig. Weil: die Verlinkung verlagert sich und nimmt zu. Und auch die kleinen Blogs kommen dran, nicht nur die ohnehin vernetzten. Gut also.
Und jetzt: diesen Artikel verteilen, verlinken, kommentieren – ganz nach eurer Wahl.
Jetzt, am Tag nachdem mein Blog/Podcast nicht zum GreenTech-Produktetest zugelassen wurde, weil ich ZUWENIG Backlinks habe (Podcasthörer zählen scheinbar nicht) muss ich den Beitrag relativieren: solange nicht auch Facebook- und Twittermentions relevant für die Beurteilung eines Blogs sind ist die Verlinkung doch wichtiger als es auf den ersten Blick erscheint.
Update: hier sind die anderen Artikeln zur Linkkultur!
Hannes Offenbacher: Bitte verlinken sie diesen Beitrag in ihrem Blog
Kurt Schwab: Linkkultur
Dominik Leitner: Zeig mir deine Links, und ich sag dir…
Heinz Peter Wallner: Ist Bloggen eine Kunst? Ein Beitrag zur Linkkultur
Frank Hübner: Moderne Linkkultur
Wolfgang Tonninger: Lasst uns nicht allein!
Martin Prechelmacher: To link or not to link…
Daniel Imrich: Ein paar Gedanken zum Thema Links
Marcus Ambrosch: Qualität & Wertschätzung virtueller Wissensarbeit
Robert Lender: Blog Parade Linkkultur
Richard Haderer: Brauchst du Link?
Winfried Huber: Links, Zwo, Drei, Vier
Walter Krivanek: Link-Kultur
Anabella Lamprecht: Von einer Link Kultur zu Datawell
Andreas Lindinger: Frage zum Sonntag: Worunter leidet die Linkkultur in (grünen) Politikblogs?
Teresa Hammerl: freedom of opinion
Martin Sauer: Rettet die Trackbacks!
Ilda Osmancevic: Die Ära der Linkkulturbanausen?
Meral Akin-Hecke: Blogtail & Blogparade zur Linkkultur
Michaela Ambos: Das langsame Verschwinden der Verlinkungen
Armin Soyka: Mit 100.000 Klicks jemand werden
Stefan Mey: Where have all the Bloggers gone?
Manuel Gruber: Ey Mann, wo sind die Links?